Nix für Hippies: Darum entstresst Meditieren dein Mamaleben

Nix für Hippies: Darum entstresst Meditieren dein Mamaleben

Meditieren und ich – das war Liebe auf den 35. Blick. Ich bin immer mal wieder damit in Berührung gekommen, bin selbst darauf gestoßen und von anderen mehr oder weniger darauf gestoßen worden. Mit dem Hinweis, dass mir Meditation und Achtsamkeit doch mal ganz guttun würden. Um mit mir selbst in Verbindung zu bleiben. Mich zu erden.

Aber wie das so ist mit Dingen, die von außen an uns herangetragen werden, die wir nicht aus uns heraus tun, die haben es schwer in unserem Leben Fuß zu fassen. Aber das macht nichts, ich war eben noch nicht so weit.

Die Nerven lagen blank

Meditieren und ich – unsere Stunde kam. Als die Zwillinge etwa anderthalb Jahre alt waren, waren meine Akkus nicht nur leer. Wären sie ein Bankkonto, wäre ich vermutlich ordentlich im Minus gewesen. Meine Nerven lagen blank, ich schlief schlecht – sogar, wenn die Kinder mal gut schliefen, ich war angespannt und nervös. Ich fühlte mich so, wie ich mich einfach nicht mehr fühlen wollte in meinem Leben.

Das einzige, was mir einfiel, um als Mama und als ich selbst wieder in meine Kraft zu kommen, war Meditation. Ich war so weit. Ich setzte mich hin und ließ mich anleiten. Von Meditationen, die ich in Podcasts fand, von Apps. Ich hatte keine Erwartungen, ich hatte nur eine zaghafte Hoffnung, mich wieder mehr zu erden.

Ich habe zu mir gefunden

Das was eingetreten ist, hätte ich mir nicht ausmalen können. Ich bin tatsächlich zu mir gekommen. Durch tägliche stille Momente mit mir. 3, 5, 7, 20 Minuten. Mal länger, mal kürzer, mal geführt, mal nur mein Atem und ich. Sitzen und achtsam beobachten, was sich mir in mir zeigt. Mal ruhiger, mal aufgewühlter.

Wenn ich drei Tage nicht meditiert habe, werde ich unleidlicher, ungeduldiger, unzufriedener. Weil ich den Kontakt zu mir, meinen Bedürfnissen und Gefühlen dann auf stumm schalte. Das ist schnell passiert im turbulenten Mama-Alltag.

Tägliche Balance für deinen Mama-Alltag.


Ich schöpfe Kraft in diesen Minuten. Ich sammele mich. Ich nehme Anlauf. Ich veratme. Ich verarbeite. Ich starte neu. Ich war stets ein unruhiger Geist. Galoppierende Gedanken, zig Dinge im Kopf, Überlegungen, die akrobatischen Bestnummern gleichen.

Gefühl für mich selbst stärken

Ja, bestimmt kann man sich zur Erleuchtung meditieren. Aber mir reicht schon die Verbindung zu mir selbst. Die Stärkung meines Gefühls für mich. Mich selbst immer noch tiefer kennenzulernen. Stress hinter mir lassen. Ja, Stress. Denn erwiesenermaßen wirkt Mediation genauso stressregulierend wie Sport.

Meditation stärkt unsere Fähigkeit unsere Emotionen auszubalancieren. Regelmäßiges Meditieren schafft einen Raum zwischen Reiz (schreiendes Kind) und Reaktion (schreiende Mutter. Zum Beispiel). Einen kleinen Raum, in dem wir uns erinnern können, wie wir uns in einem stressigen Moment selbst helfen können.

Du brauchst keine besonderen Fähigkeiten

Meditieren erfordert keinerlei besondere Fähigkeiten oder Kenntnisse. Du brauchst nur dich und deinen Geist. Du darfst dich darin üben und es genießen. Schon fünf Minuten Meditation am Tag verbessert das Wohlbefinden nach wenigen Wochen merklich. Wenn ich das kann, kannst du das schon lange!

Noch mehr Infos zum Einstieg ins Meditieren und zu meinen Routinen teile ich im Podcast mit dir.

Hier kannst du Meditation gleich ausprobieren:

Ich hoffe, du kannst etwas daraus für dich mitnehmen. Vielleicht hast du Meditation auch schon für dich entdeckt, vielleicht probierst du es einfach aus. Oder du speicherst diese Option in deinem Kopf an und eines Tages ist es einfach so weit. Ich bin gesonnt, wie es dir ergeht!

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