Warum Perfektion für Mütter und Kinder giftig ist – Interview mit Dorothee Dahinden

Warum Perfektion für Mütter und Kinder giftig ist – Interview mit Dorothee Dahinden

Wenn wir unsere Zeit mit anderen Müttern verbringen, kann für uns emotional in verschiedene Richtungen gehen – das gilt sowohl für digitale Kontakte in Social Media als auch für das „echte“ Leben. Zwei davon sind ziemlich gegensätzlich: Bestärkung oder Druck und Minderwertigkeitsgefühle.

Schnell entstehen Versagensgefühle

Ich selbst erinnere mich noch sehr gut, insbesondere an die Anfangszeit, in der ich mit beziehungs- und bedürfnisorientiertem Familienleben in Berührung gekommen bin. Der Wunsch nach Harmonie war übermächtig. Und doch bin ich auch immer mal wieder laut geworden und war genervt – das ist auch heute noch so. Doch im Gegensatz zu dieser ersten Zeit, in der ich mich dafür oft schlecht gefühlt und abgewertet habe, habe ich nicht mehr den Anspruch an mich, dass hier alle – ich selbst eingeschlossen – plakativ gesagt nur noch glückselig lächeln, wenn ich bloß die richtigen bedürfnisorientierten Hacks anwende.

Unsäglicher Druck

Doch der Druck der in vielerlei Hinsicht oftmals entsteht, insbesondere wenn wir Mamas nach einem langen und vielleicht eher miesen Tag etwa Instagram öffnen, kann riesig sein. Das kennt auch Doro Dahinden, Herausgeberin des Online-Magazins Mutterkutter, Journalistin und seit diesem Jahr auch Buchautorin. Gemeinsam mit ihren Mitbloggerinnen auf Mutterkutter hat sie den „Survivalguide für Mamas“ geschrieben.

Im Interview sprechen wir über das Mamaleben und insbesondere auch über die unwegsamen Gewässer, die sowohl Doro als auch ich selbst bereits erlebt haben – und immer wieder erleben. Doro erzählt dabei, wie es ihr gelungen ist, im Familienalltag wieder mehr für sich selbst zu tun und was ihr hilft, entspannter Mama zu sein.

Viel Freude mit diesem Interview, in dem Doro und ich ganz viele. Erfahrungen, Tipps und Inspirationen mit euch teilen.

HIER GEHTS ZUM INTERVIEW:

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